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Sechs Typen · Holzrahmenbau · Effizienzhaus 40 mit QNG

Sechs Häuser, die schon durchgerechnet sind.

Kein Prospektmaß, kein Ab-Preis. Zu jedem Typ gehören ein maßstäblicher Grundriss, eine Kalkulation nach DIN 276 bis auf die Baugenehmigungsgebühr hinunter und ein Bauvertrag mit Zahlungsplan. Die Wohnfläche auf dieser Seite ist die Summe der gezeichneten Räume nach der Wohnflächenverordnung — nicht die gerundete Zahl aus der Überschrift.

Warum die Häuser so gebaut werden

Vorgefertigt statt gemauert

Wand- und Deckenelemente entstehen im Werk und werden geprüft, bevor sie auf den Lkw gehen. Auf der Baustelle steht das Haus nach fünf Arbeitstagen regendicht. Die Wand ist dabei schlanker als eine gedämmte Massivwand — bei gleicher Grundfläche bleibt mehr Wohnfläche übrig.

Effizienzhaus 40 als Zusage

Der Standard steht im Vertrag als geschuldete Beschaffenheit, nicht als Planungsziel. Wird er nicht erreicht, ersetzt der Auftragnehmer den entgangenen Förderwert. Nachgewiesen wird mit zwei Messungen der Luftdichtheit.

Das Siegel ist eingepreist

Das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude kostet Geld — Ökobilanz, Schadstoffnachweise, Zertifizierungsstelle. Es steht mit diesem Betrag in der Kalkulation und öffnet die höhere Förderstufe. Ohne Siegel bleibt es bei der niedrigeren.

Was der Preis je Quadratmeter über die Form verrät

Der Bungalow ist je Quadratmeter Wohnfläche der teuerste der sechs Typen, obwohl er das kleinste Haus ist. Der Grund ist Geometrie und nicht Ausstattung: Bodenplatte und Dach tragen bei einem eingeschossigen Haus die gesamte Wohnfläche allein, während sich bei den zweigeschossigen Typen dieselbe Bodenplatte auf zwei Ebenen verteilt. Wer auf den Quadratmeterpreis schaut, baut günstiger in die Höhe — wer schwellenlos wohnen will, zahlt diesen Aufschlag bewusst.

Am günstigsten je Quadratmeter ist VILLA 180 mit 3.765 €/m².

Dasselbe gilt in die andere Richtung für die Doppelhaushälfte: Sie ist je Quadratmeter teurer als das freistehende Haus, weil die zweischalige Haustrennwand mit durchgehender Trennfuge fast so viel kostet wie eine Außenwand — nur ohne Fenster und ohne Fassade. Ihr Vorteil liegt nicht am Haus, sondern am Grundstück: Sie braucht rund die halbe Fläche und trägt deshalb dort, wo Bauland teuer ist.